NZi3 ICT Innovation Institute, University of Canterbury – Christchurch, Neuseeland
NZi3 ist das neue ICT Innovation Institute an der University of Canterbury. Dieses Institut ist ein wirkliches Zentrum für strategische ICT-Forschung und strebt danach, zu einem weltweit anerkannten Innovationszentrum zu werden, das Ideen bis zur Marktreife entwickelt.
Das NZi3 wurde in Reaktion auf eine Initiative des universitären Sektors in Neuseeland gegründet, bei der es darum geht, die Zusammenarbeit zwischen Industrie und akademischer Forschung, besonders im IT-Bereich, zu intensivieren und zu optimieren. Die NZ$ 10 Mio. (€ 5,6 Mio.) teure Einrichtung wurde von der neuseeländischen Regierung zusammen mit Branchenunternehmen wie Tait Electronics, Jade Software, IBM und HP gefördert. Sie bietet Arbeitsmöglichkeiten für 50 fortgeschrittene Studenten und 30 Forscher, die sich mit langfristigen Projekten befassen, bei denen es auf kreative Konzepte ankommt. Der Nachdruck liegt dabei auf Projekten, die eng mit der Industrie verzahnt sind.
Zu den Forschungsgebieten gehören Geospatialtechnologie, Human-Interface-Technologie, drahtlose Kommunikation, unterstützende Technologien, Biotechnologie und Nanotechnologie.
Das Gebäude selbst ist hochmodern konstruiert, um Zusammenarbeit und kreatives Denken auf allen Ebenen zu unterstützen. Die erste Etage, mit einer Fläche von 80 x 30 m, ist vollkommen offen gestaltet und enthält ein Zentrum für die Forschung zu drahtlosen Kommunikationstechniken. Alle Wände sind aus Glas, wodurch eine offene und helle Atmosphäre geschaffen wird, die den Mitarbeitern das Gefühl gibt, in einem echten „Think-Tank für Innovationen“ zu arbeiten. Nach Dr. Darin Graham, dem Direktor von NZi3, dreht sich hier „wirklich alles um Interaktion und Innovation.“
Obwohl das NZi3 in einem bahnbrechenden und technologisch hochmodernen Gebäude angesiedelt ist, erkannte Darin Graham, dass der Schlüssel zum Forschungserfolg in der Schaffung einer Umgebung liegt, die ideale Voraussetzungen für die interne und externe Zusammenarbeit der Wissenschaftler bietet. Eine solche Umgebung muss optimale Bedingungen für den Austausch von Ideen und Informationen mit Industriepartnern, anderen Universitäten und öffentlichen Forschungseinrichtungen in aller Welt bieten.
„Es ist uns sehr wichtig deutlich zu machen, dass wir dies für ganz Neuseeland tun – nicht nur für unsere Universität. Wir hatten dieses Zentrum, aber wir mussten auch mit der Außenwelt kommunizieren, um die Kenntnisse und Erfahrungen anderer nutzen und ähnlich ausgerichtete Organisationen in aller Welt an unseren Projekten beteiligen zu können“, sagt Graham.
Bald erkannte man, dass Videokonferenzen die beste Möglichkeit bieten, alle Elemente des NZi3-Zentrums zusammenzubringen und Beziehungen mit externen Partnern optimal zu unterstützen. Dabei kam es besonders darauf an, dass die Videokonferenztechnologie in das bahnbrechende Design des Zentrums integriert werden konnte und sowohl dessen gegenwärtige Anforderungen erfüllte, aber auch für zukünftige Weiterentwicklungen bereit und geeignet war.
Darin Graham und sein Team wurden damit beauftragt, die modernste und beste Videokonferenztechnologie ausfindig zu machen. Sie entschieden sich für LifeSize als perfekten Partner für ein leistungsstarkes Produkt, das sowohl heutige Anforderungen erfüllt, als auch zusammen mit dem Institut in die Zukunft gehen kann.
„Wir wollten die Messlatte höher legen und die Videokonferenzlösung zum Austausch von Dokumenten, zur Aufzeichnung von Gesprächen und zur Unterstützung unserer Interaktion mit externen Partnern in Neuseeland und in aller Welt nutzen. LifeSize bot eine Reihe von Produkten an, die uns genau dies ermöglichen. Das Benutzerinterface war deutlich besser als das anderer Produkte, die Bedienung ist klar und einfach, das Unternehmen zeigt eine klare kommerzielle Ausrichtung und bietet wirklich großartige Technologie“, sagt Dr. Graham.
Jedes Vorstandszimmer und jeder Besprechungsraum im NZi3 wurde mit LifeSize-Videokonferenzgeräten ausgestattet – einige Systeme sind fest installiert, andere sind tragbar. Insgesamt gibt es fünf Videoendpunkte: drei LifeSize® Room 200™- und zwei LifeSize® Express™-Systeme sowie insgesamt sechs Kameras. Das Hauptfoyer verfügt über eine ganze Wand, die ausschließlich für Videoprojektionen verwendet wird und neun interaktive Bildschirme enthält, die für Konferenzen, Video- oder interaktive Multimediapräsentationen verwendet werden können. In den Seminarräumen wurden die Geräte so positioniert, dass die Konferenzteilnehmer sowohl das Publikum als auch den Vortragenden gut sehen können.
„Wir haben überall, wo dies möglich war, Videoendpunkte eingerichtet, und können so praktisch alle Arten von Nutzungsszenarien unterstützen – etwa mehrere Arbeitsgruppen oder die gleichzeitige Anzeige von Vortragenden und Publikum. Um dieses Interaktionsniveau und diese Flexibilität zu ermöglichen, benötigen wir eine Lösung, die sich mit allen unseren Konzepten integrieren lässt, und die Video und Audio wirklich allerhöchster Qualität auf einer robusten technologischen Plattform bietet.“
Videokonferenzen sind mittlerweile Teil des Innovationszyklus geworden. Im ersten Monat nach der Bereitstellung nutzten mehr als 600 Personen bei NZi3 die Videokonferenzsysteme, und pro Woche wurden mindestens vier Videokonferenzen abgehalten. Graham schätzt, dass die allgemeinen Kosteneinsparungen im ersten Monat bereits bei NZ$ 50.000 (ca. € 30.000) liegen, vor allem, wenn man die gewöhnlich für Flugreisen, Unterkunft und Reisezeit anfallenden Kosten berücksichtigt.
Dr. Graham sagt, dass die Vorteile aber weit über Kosteneinsparungen hinausgehen: „Wir führten eine Drei-Wege-Konferenz durch, um einige Forschungsergebnisse von Auckland aus Kollegen an zwei europäischen Standorten mitzuteilen. Früher hielten wir dies nicht für möglich, ohne dass alle Beteiligten auch physisch an einem Ort anwesend waren. Wir ließen eine Gruppe von Leuten ein Vorabgespräch mit einer Person in Großbritannien führen – früher hätten wir dazu ein Team dorthin geschickt. Wir konnten eine umfassendere und faszinierende Umgebung schaffen, in der praktisch alle problemlos ihren Beitrag leisten können. Und wir ermöglichen Menschen, dort zu sein, wo sie am produktivsten sein können, und dennoch gleichzeitig mit anderen zusammenzuarbeiten.
Graham ist sicher, dass das NZi3 bislang erst die Spitze des Eisbergs gesehen hat, und dass mit Videokonferenztechniken noch viel mehr möglich sein wird. „Wir haben eine hochintegrierte und komplexe Umgebung geschaffen, und wir wissen jetzt noch gar nicht, was alles in der Zukunft damit möglich sein wird. Aber wir wissen bereits jetzt sehr gut, dass wir die richtige Grundlage gelegt haben. Die LifeSize-Lösung ermöglicht uns eine enorme Flexibilität und Kreativität bei der Nutzung der Videokonferenztechnologie zur Unterstützung verschiedener Arten von Forschungsaktivitäten und sinnvollem Gedankenaustausch“, so Dr. Graham.
Richard Bishop, der LifeSize-Wiederverkäufer vor Ort, fügt hinzu: „In unserer Partnerschaft mit NZi3 stecken viele Jahre harter Arbeit. Es handelt sich um die Verwirklichung eines Traums, dass Innovationen aus einem weit entfernten Land wie Neuseeland jetzt in die Welt gebracht werden können, ohne dass irgend jemand dazu das Land verlassen muss. LifeSize hat genau dies ermöglicht und die Welt ein weiteres Stück kleiner gemacht. Das Unternehmen beweist, dass der intelligente Einsatz der richtigen Tools zu außergewöhnlichen Ergebnissen führen kann.“
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