Hiroshima Bunka College, Gakuen, Hiroshima, Japan
Rund um die Welt bieten immer mehr Bildungseinrichtungen und Universitäten ihren Studenten Fernunterricht anstelle des traditionellen Unterrichts im Klassenzimmer an. Durch den leichten Zugang zum Internet, die hohen Treibstoffkosten und ein wachsendes Umweltbewusstsein nahm in den letzten Jahren die Nachfrage nach Fernunterrichtslösungen stetig zu, besonders in ländlichen Gegenden, in denen die tägliche Fahrt zur Universität Studenten viel Zeit und Geld kostet.
In seiner 50-jährigen Geschichte bemühte sich das Hiroshima Bunka College immer darum, sich an sich ändernde Zeitumstände anzupassen. Die Universität legt besonderen Wert auf die Vermittlung spezieller Wissensinhalte und Fähigkeiten, um das Leben ihrer Studenten mit Anwendungen aus der realen Welt zu bereichern. Die Abteilung für Life Sciences bietet etwa Kurse in Geisteswissenschaften, Businesspraxis, Kleidungsdesign und kulinarischen Künsten. Hiroshima Bunka verfügt auch über eine Abteilung für Musik und eine Abteilung für Kinderpflegekunde.
Die Auffassung, dass Ausbildung in der Entwicklung von Fähigkeiten besteht, die nützlich für die Allgemeinheit sind, ist ein wichtiger Aspekt für die Arbeit von Hiroshima Bunka. Darüber hinaus ist die direkte und persönliche Interaktion zwischen Studenten und Lehrern ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Die Schule unterstützt dies durch die Schaffung einer offenen Atmosphäre, in der alle Beteiligten sich unbelastet dem Lernen widmen können und mit herausfordernden Aufgaben konfrontiert werden.
Hiroshima Bunka ist ein Gemeindecollege mit fünf Standorten, darunter dem Nagatsuka-Campus in Hiroshima. Viele Studenten, besonders solche in ländlichen Regionen, müssen oft sehr viel Zeit für Fahrten zum Campus aufwenden. Die Idee eines „Satellitencampus“ für Hiroshima Bunka in der Region Gakuen zielt darauf ab, Fahrten der Studenten überflüssig zu machen und gleichzeitig ein umfassendes Universitätserlebnis an einem entfernten Standort zu ermöglichen.
Zu Beginn der Planungen für den „Satellitencampus“ sah sich der Präsident der Universität, Koshi Morimoto, verschiedenen Problemen gegenüber, die vor der Implementierung der neuen Technologie gelöst werden mussten. „Die Schrift an der Tafel muss deutlich lesbar sein“, sagt Morimoto. „Auch die Sprache muss klar zu verstehen sein, und das System darf nicht das Netzwerk eines anderen Campus stören.“ Ein entscheidender Aspekt für die Entscheidungsträger der Universität war, dass der „Satellitencampus“ sich wirklich mit dem Hauptstandort verbunden fühlen musste. Anders gesagt: Es ging darum, Studenten und Professoren eine wirklich authentische Unterrichtserfahrung zu ermöglichen.
Hitachi High-Technologies, ein autorisierter LifeSize-Händler, führte die LifeSize HD-Videolösung vor, und das Team von Hiroshima Bunka war sofort sehr beeindruckt. „Es war wie Fernsehen, und uns war sofort klar, dass wir diese Lösung im Hörsaal würden einsetzen können“, sagt Morimoto. „Wir waren von der HD-Videoqualität wirklich überrascht.“
Das komplette System wurde auf dem Campus eingerichtet, und das Team von Hiroshima Bunka prüfte, ob sich das LifeSize-System auch für eine Fernunterrichtsumgebung eignete. Aufgrund der klaren HD-Auflösung, der problemlosen Bewegungssteuerung und der hohen Echtzeit-Audioqualität bot das LifeSize-System ein derart lebensechtes Erlebnis, dass Hiroshima Bunka sofort davon überzeugt war, problemlos eine Fernunterrichtsanwendung einrichten zu können.
Da die LifeSize-Demonstration an der Universität von Präsident Morimoto und den Professoren an der Hiroshima Bunka sehr gut bewertet wurde, wurde die Technologie und die zugehörige Infrastruktur bald am „Satellitencampus“ eingerichtet. Die erste Fernvorlesung war ein großer Erfolg, und Morimoto war überrascht, da die Reaktionen der Studenten seine Erwartungen übertrafen. „Die Studenten stellten sehr positive Fragen zu der Technologie, und das System war sehr einfach zu bedienen“, sagt er. „Niemand hatte das Gefühl, dass es Verzögerungen gab, und die Schrift an der Tafel war klar und leicht zu lesen. Die Verwendung des Internets ist kosteneffektiver als unsere ISDN-Leitung, was für uns sehr wichtig ist. Wir werden das System sicher in effektiver Weise nutzen.“
Für die Zukunft erweitert das Hiroshima Bunka College die Nutzung der HD-Videokommunikation auf weitere Standorte des Universitätsnetzwerkes. Da die Technologie so umfassend akzeptiert wurde, sind sich Professoren und Verwaltung darüber einig, dass die Schaffung weiterer Satellitenstandorte noch mehr Studenten die Gelegenheit geben soll, eine angemessene Ausbildung zu erhalten, auch wenn sie in ländlichen Regionen leben.
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